Grüß Gott Herr Friedel
Ihre Idee finde ich nachgerade töfte. Der Herr selbst gab uns den Auftrag das Getier auf der Erde zu unterwerfen, wie aus der Schrift hinlänglich bekannt ist.
"Gott segnete sie und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch, bevölkert die Erde, unterwerft sie euch und herrscht über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf dem Land regen." (Genesis 1:28)
So will ich mich auch beider Bewertung möglicher Haustierkandidaten stets an die Schrift halten.
Unredlich: Die Schlange
Eine weitere Ausführung entbehrt jedweder Notwendigkeit. Sie ist das Werkzeug der Verdammnis und die Gestalt des Leibhaftigen selbst. Ihre Verführungskünste sind insbesondere dann gefährlich, wenn sich zudem noch eine Frau im Haushalt befindet - war es doch eine naive Frau, die mit ihrer Leichtgläubigkeit die Erbsünde verantwortete. Sodom und Gomorrha!
Redlich: Das Schaf
Ein Symbol der Reinheit und Unschuld. Während die Anschaffung insbesondere in urbanen Wohngebieten und in Mietsituationen aufgrund möglicher logistischer Herausforderungen wohl eine Absprache mit anderen Wohnparteien und der Hausverwaltung erfordert, so ist dieses zutrauliche und pflegeleichte Tier ein unbestrittener Gewinn für das Zusammenleben. Für Hausbesitzer mit einem bescheidenen Garten stellt sich kaum ein Problem dar. Ein besonderer Vorzug des Schafs ist seine Versatilität: so kann etwa im Falle eines anstehenden Festmahls auch jederzeit eine Schlachtung erwogen werden.
Halleluja!