Vorstellfaden

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Vorstellfaden - Gottlob 2026-07-23 17:25:32 | #3

Christus spricht: „Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ - daher schlage ich vor, dass sich die Benutzer dieses Forums in diesem Faden vorstellen. Ich beginne!

Mein Name ist Gottlob Veloursheimer und ich habe mich insbesondere Erziehungs- und Zensurfragen im Internetz verschrieben. Insbesondere Phänomene, die durch die bedauerliche Allgegenwärtigkeit von Satanstelefonen („Smartphones“) verstärkten sozialen Medien haben die Jugend vollends verblöden lassen. Mit verrotteten Gehirnen, windschiefen Leibern und pickligen Visagen, weiter verunstaltet von albernen Dauerwellen- und Vokuhila-Frisuren, sitzen sie sabbernd und unverständliche Laute von sich gebend vor den Bildschirmen und lassen sich von Strömern zu Rauschgift und Glücksspiel verleiten, von Beeinflussern Plastikmüll aus China andrehen oder auf Tick-Tock zum politischen Extremismus verführen. Mit ihnen kann man es ja machen! Bereits ihre Eltern waren ja Jugendliche, deren Geist vom Trödelgreif, Taschenmonstern und dem Viva Rundfunk sturmreif geschossen wurden. Erwarten Sie daher zeitnah ausführlichere Zensurberichte.

Herzlich, Ihr Gottlob Veloursheimer


Re: Vorstellfaden - Lilienthal 2026-07-24 14:20:20 | #5

Eine tolle Idee - wirklich töfte. Mein Name ist Lilienthal und ich habe mich als modern denkender Christ der Missionierung von Jugendlichen im Internetz verpflichtet. Ich durfte mich bereits mit einigen Jugendlichen zur Anschnur Organisation austauschen, welche beim Anblick dieses Gewebeangebots frohlockten. Für Fragen zur heiligen Schrift und christlicher Lebensführung habe ich stets ein offenes Ohr.

Kyrie eleison!


Re: Vorstellfaden - Baron_Friedel 2026-07-31 14:38:26 | #11

Werte Herren,

auch ich möchte es mir selbstredend nicht nehmen lassen, Sie mit einer gleichsam konzisen wie zugleich meiner Person adäquaten Vorstellung zu bedenken.

Als ich dereinst vor - nun - sagen wir etlichen Jahren als Spross eines ruhmreichen Landjunker-Geschlechts das Licht der Welt erblickte, herrschten im Wortsinne noch andere Sitten und Gebräuche. Meine Adoleszenz verbrachte ich auf dem Hof des elterlichen Landgutes in einer kargen Kinderhütte, wo ich mich mit den Hofhunden um ein paar Fetzen Pansen balgte. Noch heute denke ich mit einiger Wehmut an jene formativen Jahre zurück.

Selbstredend fußt auf jener redlichen Sozialisation auch meine tiefe Verankerung in jenem Ordnungsprinzip, welches dereinst eben noch als universell galt: Ganz oben steht der HERR, dann kommt der Papst, anschließend der Kaiser, sodann der Adel, und schließlich der Pöbel - wovon entgegen anderslautender Geschichtsklitterung gerade und insbesondere dieser besonders profitierte. Man weiß schließlich: Prügelt man den Pöbel nicht auf den Rübenacker, wird er faul und "arbeitslos". Und tritt man ihn nicht am Sonntag in die Kirche, fällt er rasch vom Glauben ab und betreibt in jeder freien Minute Unzucht. Nein, pfui Deibel, meine Herren, sapperlot!

Und wo, so werden Sie berechtigterweise fragen, stehen wir heutzutage also? Eine überaus komplexe Frage. Als ich vor nunmehr über 20 Jahren mein Anschnur-Wirken begann, schien der Zeitgeist nur in eine Richtung zu weisen: Zu immerzu noch mehr Unzucht, Unfug und Unbill! Heutzutage hingegen scheinen vielerorts durchaus Bewegungen auf dem Vormarsch, die zumindest vorgeben, christlichen Anliegen wieder mehr Gehör zu verschaffen und den Plebs in die Schranken weisen zu wollen. Die Lauterkeit dieser Ansinnen scheint zumindest dubios, auch wenn man Charaktere wie die Herren Trumpf, Wanz und Heckmeck durchaus in den frühen 200ern in einem redlichen Nachrichtenbrett hätte antreffen können.

Der langen Rede kurzer Sinn. Gerade heutzutage und mehr denn je braucht die Welt eine Anschnur-Plattform, welche die leuchtende Fackel der sittlichen Unfehlbarkeit ins nach wie vor lotterhafte Internetz trägt!

In diesem Sinne möchte ich mit den Worten meines leider bereits verschiedenen Mitstreiters Dr. Katarrh schließen: "Ich freue mich auf einschlägige Epik und burleske Depeschen!"

Ihr Baron Friedel


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